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Prüfungsanforderungen und Theorie

                                            

 

Hinweise zur Ausführung der Prüfungsinhalte

 

Ausrüstung

-Prüfung ab 8.Kup in einem ordentlichen, weißen Dobok.

-Freikampfübungen mit vollständiger Schutzausrüstung

 

Grundschule

- Die Grundschule umfaßt Fußstellungen sowie Hand- und Fußtechniken (Einzel- und Mehrfachaktionen) aus dem Stand,   der Bewegung sowie im Sprung. Auf Verlangen des Prüfers zeigen die Prüflinge die Techniken an der Pratze vor.

- Die Grundschultechniken müssen beidseitig beherrscht werden.

- Ab der Prüfung zum 6.Kup gilt :

- Sämtliche Hand- und Fußtechniken  müssen in den verschiedenen Angriffsstufen (unten, mittig, oben)   beherrscht   werden, soweit dies in Bezug auf die jeweilige Technik sinnvoll und möglich ist.

- Die geforderten Inhalte werden in deutscher und koreanischer Sprache angesagt.

- Kindern unter 10 Jahren wird die Technik erläutert und vorgezeigt.

 

Formen

- Die Form darf bei Kup/Dan Prüfungen bei vorzeitigem Abbruch einmal wiederholt werden.

 

Partnerübungen (formenorientiert):

- Schwerpunkte bilden die traditionelle Ausführung, sinnvolle Technikvielfalt und entsprechender Schwierigkeitsgrad bei   ausreichender Distanzregulierung und Beachtung der vitalen Körperpunkte (Zielgenauigkeit).

- Zu Beginn jeder Übung geht der Angreifer einen Schritt zurück mit gleichzeitigem Kampfschrei. Der Angriff erfolgt,   nachdem der Verteidiger ebenfalls durch einen Kampfschrei seine Bereitschaft angezeigt hat.

- Der Angreifer nimmt die große Vorwärtsbeugestellung (ap-gubi) ein, wenn er mit der Faust angreift; er nimmt die   Rückwärtsbeugestellung (dyt-gubi) ein, bevor ein Fußangriff erfolgt.

- Als Gegenangriff sollen nicht mehr als drei Techniken ausgeführt werden. Ebenso müssen Hand- und Fußtechniken in   einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.

- Beim Gegenangriff ist eine Berührung des Partners mit leichtem Kontakt am Körper - nicht zum Kopf - zulässig, wobei -   der Partner jedoch nicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden darf.

- Die Übungen müssen beidseitig beherrscht werden. Die Angriffe werden Rechts und Links im Wechsel durchgeführt.

- Höherem Schwierigkeitsgrad sind hohe Fuß- und Mehrfachfußtechniken, Kombinationen, Dreh-und Sprungtechniken.

- Kindern unter 10 Jahren werden die Übungen erläutert und vorgezeigt.

- Von Prüfung zu Prüfung ist die Anzahl der Übungen zu erhöhen.

 

Freikampfübungen :

- Den Schwerpunkt bilden dem Wettkampf entsprechende Bewegungsabläufe. Von besonderer Wichtigkeit sind ein   realistischer Abstand zum Partner und die Berücksichtigung der offiziellen Trefferflächen.

- Zu Beginn jeder Übung macht der Angreifer einen Schritt zurück in eine Kampfstellung mit gleichzeitigem Kampfschrei.   Der Angriff erfolgt, nachdem der Verteidiger ebenfalls durch einen Kampfschrei seine Bereitschaft angezeigt hat.

  Leichter Körperkontakt ist bei dieser Übung gefordert.

- Alle Freikampfübungen werden mit vollständiger Schutzausrüstung laut entsprechender Wettkampfordnung ausgeführt.

- Inhalt der Prüfung ist es, festzustellen, ob die Prüflinge die Aufgaben bewältigen können - nicht einen Titel zu erringen.

 

Selbstverteidigung :

- Den Schwerpunkt bilden die Wirksamkeit der Technik, allgemeine Übersicht, Sicherheit bei der Technikanwendung,   sinnvolles Abwehren und die Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit der Mittel.

- Es müssen Angriffe / Aktionen von der linken und rechten Seite abgewehrt werden.

- Funktionalität von Angriffen bedeutet, daß die Bewegungsbahn und Zielpunkten derjenigen im Ernstfall entspricht.

- Schnelligkeit und Härte sind besonders im Kinder- und Jugendbereich auf die Fähigkeiten des Verteidigers abzustimmen.

- Die Überprüfung der Funktionalität ist Bestandteil jeder Prüfung,

- Die technische Ausgestaltung der Selbstverteidigung wird weitestgehend dem Prüfling überlassen.

- Es wird von verschiedenen Angriffs- und Verteidigungsdistanzen ausgegangen:

  Lange Distanz    Der Angreifer kann den Verteidiger nur mit Fußtritten erreichen

  Mittlere Distanz  Der Angreifer greift mit geraden Fauststößen bzw. Schwingern an

  Nahe Distanz     Es sind Kopfstößen, Ellenbogenstöße, Kniestößen sowie Würfen möglich.

  Boden               Angreifer steht, Verteidiger befindet sich am Boden / Angreifer und Verteidiger sind in der Bodenlage

 

Bruchtest :

- Der Bruchtest wird im Rahmen der jeweiligen Vorgaben ausschließlich durch den Prüfling bestimmt.

- Dem Gelingen wird hohe Bedeutung zugemessen. Daneben werden Haltung, Technik und Ausführung bewertet.

- Der Prüfling ist für den Aufbau des Bruchtests selbst verantwortlich, er gibt den Hilfspersonen entsprechende Hinweise   darüber, wie sie das Brett halten sollen und welche Stellungen sie einzunehmen haben.

- Kinder unter 7 Jahren führen keinen Bruchtest aus.

- Der Bruchtest darf bei Kup-und Dan-Prüfungen bei vorzeitigem Abbruch einmal wiederholt werden.

- Der Spezielbruchtest ab dem 4.Dan soll sich deutlich von den Anforderungen aus den Vorprogrammen unterscheiden.